Wir schützen, was Ihnen lieb und teuer ist
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Aufschaltung von Gefahrenmeldeanlagen

Eine Gefahrenmeldeanlage ist eine Anlage, die Gefahren für Sachwerte und Leben zuverlässig erkennt und meldet.

Nach Auslösung eines Alarms geschehen 3 Aktionen gleichzeitig:

Meldung an die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle

Mit Hilfe eines Übertragungsgerätes wird die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle per Wählverbindung ohne Zeitverzögerung informiert. In der Notrufzentrale wird der eingehende Alarm über die Leitstellensoftware ausgewertet und den Stammdaten zugeordnet. Unsere Mitarbeiter haben sofort alle wesentlichen Daten für die Alarmbearbeitung auf dem Bildschirm. Die im Vorfeld mit den Kunden vereinbarten Maßnahmen werden nacheinander erledigt.

Akustischer Alarm durch Innen- und Außensirene

Beim akustischen Alarm ertönt einr schrille Sirene. Diese soll die Aufmerksamkeit der Umwelt auf den Alarm und das Objekt lenken. Meistens wird der akustische Alarm eingesetzt, um z. B. einen Einbrecher möglichst schnell in die Flucht zu schlagen.

Optischer Alarm durch Blitzlampe

Der optische Alarm soll die Umgebung mit einem Blink-, Blitz- oder Drehlicht warnen, ohne jedoch z. B. einen Täter in Panik zu versetzen.

Gefahrenmeldeanlagen

Einbruchmeldeanlagen
Gefahrenmeldeanlage

Einbruchmeldeanlagen sind technische, ausschließlich elektronisch betriebene Anlagen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Eine Einbruchmeldeanlage soll in erster Linie durch Abschreckung Einbrüche verhindern sowie die Aktionszeit von Tätern  minimieren.  

Einbruchalarm

Einbruchalarme können durch unterschiedliche Alarmmelder ausgelöst werden.
Die Melder werden in drei Hauptgruppen unterteilt:

Automatische Melder

  • Glasbruchmelder
  • Lichtschranken
  • Bewegungsmelder

Manuelle Melder

  • Geldscheinkontakte
  • Überfallmelder
  • Überfalltretleisten

Elektromechanische und -magnetische Melder

  • Riegelkontakte
  • Magnetkontakte
  • Alarmtapeten
  • Passive Glasbruchmelder
  • Akustische Glasbruchmelder
Überfallmeldeanlagen

Eine Überfallmeldeanlage ist eine weitere Gefahrenmeldeanlage und dient der Alarmierung der KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle bei einem Überfall.

Überfallalarm

Der manuell ausgelöste Überfallalarm wird durch Drücken eines fest installierten Überfalltasters bzw. nach Drücken eines Überfalltasters auf einer Funkfernbedienung an die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle weitergeleitet.

Die Überfallmeldeanlage löst auf Anforderung einen schrillen Alarm aus, um Aufmerksamkeit auf die Straftat zu lenken, oder auch aus taktischen Gründen einen stillen Alarm aus, um einen Täter nicht in Panik zu versetzen. Der Überfallalarm  wird jedoch sofort an die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle weitergeleitet.

Brandmeldeanlagen
Brandmeldeanlage

Eine Brandmeldeanlage ist eine Gefahrenmeldeanlage aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes, die Ereignisse von verschiedenen Brandmeldern empfängt, auswertet und dann reagiert. Bei entsprechenden Ereignissen erfolgt die Alarmierung der KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle bzw. der Feuerwehr.

Feueralarm

Ein frühzeitiger, effektiver Feueralarm durch einen Rauch- oder Brandmelder ist von großer Bedeutung, um Leben und Sachwerte zu schützen.

Gasalarm

Ein Gasmelder schlägt Alarm, wenn die Konzentration von Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid oder anderen Verbrennungsgasen in einem Raum einen bestimmten Wert überschreitet und somit die Gefahr eines Brandes bzw. einer Rauchgasvergiftung besteht. Gerade in Privathaushalten entstehen bei Wohnungsbränden durch die heutige Verwendung vieler Kunststoffe für den Körper des Menschen sehr gefährliche Brand- und Rauchgase, vor denen Rauchgasmelder frühzeitig warnen können.

Bei beiden Alarmen wird mit Hilfe eines Übertragungsgerätes die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle mittels moderner Telekommunikationsleitungen ohne Zeitverzögerung informiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet.

Aufzugsnotrufanlagen
Aufzugsnotrufanlage

Aufzüge unterliegen speziellen Vorschriften und müssen in regelmäßigen Abständen auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Trotzdem kommt es immer wieder zu Störungen, bei denen Personen im Aufzug eingeschlossen werden. Die im Fahrkorb eingeschlossenen Personen haben in der Regel keine Möglichkeit, sich selbst zu befreien. Für diese Situation können Sie den Notruf des Aufzugs auf unsere ständig besetzte KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle aufschalten lassen, unabhängig vom Hersteller der Aufzuganlage. Im Fahrkorb ist eine Notruftaste vorhanden, welche durch längeres Drücken die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle verständigt. Im Alarmfall reagieren unsere Mitarbeiter sofort und leiten die mit dem Betreiber des Aufzugs vorher abgestimmten Maßnahmen ein.

Die Vorteile einer Aufschaltung Ihrer Aufzugnotrufanlage auf die 24-Stunden besetzte KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle liegen auf der Hand:

  • Empfang und Verarbeitung unterschiedlicher Meldungen der Aufzugsnotrufanlage (z. B. Notruf, Stromausfall, Störung Übertragungsweg, etc.) 
  • unmittelbare Hilfe bei Notfällen mit Personeneinschluss
  • direkter Kontakt aus dem Fahrkorb mit der KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle über die 2-Wege Sprechverbindung
  • sofortige persönliche Betreuung und Beruhigung der eingeschlossenen Personen durch unsere geschulten und freundlichen Notrufzentralenfachkräfte bis zur Befreiung 
  • Übernahme der gesetzlichen Verpflichtung des Aufzugsbetreibers zur ständigen Bereitschaft, eingeschlossene Personen zu befreien
  • Information an die eingeschlossenen Personen über die eingeleiteten Maßnahmen zur Befreiung (z. B. Dauer bis zum Eintreffen der KOBRA Interventionskräfte)
  • Befreiung der eingeschlossenen Personen durch die KOBRA Interventionskräfte

Sabotage von Gefahrenmeldeanlagen

Alle Gefahrenmeldeanlagen sind grundsätzlich gegen Sabotage gesichert.

Hier haben wir einige Möglichkeiten der Sabotage aufgelistet und wie diese abgewendet werden werden:

Abtrennung eines Melders

Da zwischen einer Gleichstrom-Anlage und Melder eine konstante Spannung anliegen muss, würde eine Unterbrechung zur sofortigen Alarmauslösung führen. Bei Anlagen mit Bus-Technologie erkennt die zentrale Steuereinheit sofort ein fehlendes Element und löst Alarm aus.

Überbrückung eines Melders

In jedem Gleichstrom-Melder befindet sich ein fest definierter Widerstand. Wird dieser überbrückt, z. B. durch einen vorher bereits manipulierten Alarmgeber oder über einen normalen Draht, ändert sich der gemessene Widerstandswert, welcher von der Zentrale erkannt und als Sabotagealarm gewertet wird.

Abdeckung eines Bewegungsmelders

Moderne Infrarotbewegungsmelder haben eine Sichterkennung. Werden sie mit Farbe übersprüht oder mit einem Karton o. ä. abgedeckt, wird die veränderte "Sichtweite" erkannt und als Sabotagealarm gemeldet.

Manipulation der Peripherie im Inneren

Theoretisch wäre es möglich, den Auslösekontakt eines Melders zu manipulieren. Moderne und auch ältere Elemente verfügen jedoch über einen sog. Deckelkontakt, der mit dem Alarmkontakt parallel geschaltet oder an die Sabotageleitung angeschlossen ist. Wird das Gehäuse im scharfen Zustand geöffnet, erfolgt die Alarmauslösung.

Kappen der Telefonleitung

Da die meisten unserer aufgeschalteten Anlagen über das Telekommunikationsnetz mit uns verbunden sind, über welches ein Alarm an die KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle weitergeleitet wird, klingt es verführerisch, diese Leitung zu kappen. Dieses Problem kann jedoch durch die Aufschaltung per GSM (redundanter Weg) ausgeschlossen werden. Bei einer Datex-P/D Kanal (X.25/X.31) Aufschaltung übermittelt die Anlage ununterbrochen ein Signal an die Empfangszentrale der KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle. Wird dieses Signal nicht empfangen, meldet die Empfangseinrichtung in der KOBRA Notruf- und Serviceleitstelle sofortigen Sabotagealarm.